In meinem letzten Post hat sich alles um die praktischen Details rund um Stockholm gedreht – wie Anreise, Transport, Hotel und Restaurants. Schaut bei Interesse gerne nochmal vorbei: Stockholm #1 – Anreise & praktische Tipps.

Heute möchte ich euch die schönsten Sehenswürdigkeiten vorstellen. Es gibt viele sehenswerte Orte und Gebäude, schöne Spaziergänge mit Aussichten auf das allgegenwärtige Wasser, eine Bootstour, mehrere interessante Museumsbesuche und mehr. Das folgende Sightseeing-Programm haben wir innerhalb von fast 4 vollen Tagen vor Ort absolviert.

In dieser Google Maps Karte findet ihr alle wichtigen Sehenswürdigkeiten (rot= selbst besucht, gelb = auch interessant) und Fotospots (blau).

Tag 1 – Erkundungstour zu Fuß durch Altstadt & City

Einen ersten Eindruck vom zentralen Stockholm könnt ihr am besten zu Fuß bei einem Stadtbummel gewinnen – von der Altstadt bis zur Innenstadt.

Gamla Stan – Spaziergang durch die Altstadt

Nach unserer Ankunft zieht es uns direkt auf die erste Erkundungstour in die berühmte Altstadt von Stockholm. Unser Hotelschiff Mälardrottningen liegt an dem Inselchen Riddarholmen an, was bereits zu Gamla Stan dazuzählt. Von hier können wir vorbei an der gleichnamigen Kirche Riddarholmskyrkan durch verträumte menschenleere Gassen. Eine Brücke über die Schnellstraße führt schließlich zur zentralen Insel Stadsholmen.

In den engen Gassen der Gamla Stan (schwedisch für „alte Stadt“) herrscht schon deutlich mehr Trubel. Durch die gerade verlaufende Stora Nygatan schlendern wir vorbei an kleinen Geschäften und Cafés. In dem gemütlichen Café Dox kehren wir zum Aufwärmen ein (mehr zu Cafés und Restaurants findet ihr im vorherigen Artikel). Die Altstadt bezaubert mit ihren ockerfarbenen und rostroten Fassaden, es gibt zahlreiche Verzierungen und Schaufenster zu entdecken.

Wieder zurück durch das Gassengewirr gelangen wir zu dem bekanntesten Platz der Altstadt – Stortorget. Die bunten Giebelhäuschen sind ein echter Foto-Hotspot. Leider war die hübsche Kulisse bei unserem Besuch durch eine Baustelle getrübt, zumindest waren die Häuser auf der Plane abgebildet. Auf dem Platz befindet sich im Gebäude der alten Börse auch das Nobelmuseum zu Ehren der Nobelpreisträger.

Direkt dahinter erhebt sich die Nikolaikirche – auch unter dem Namen  Storkyrkan (Große Kirche) bekannt. Es ist die Domkirche der evangelisch-lutherischen Gemeinde. Aus dem 13.Jahrhundert stammt der erste Bau, die heutige Form als Hallenkirche hat sie 1480 erhalten. In dieser Kirche wurden bereits schwedische Könige gekrönt und königliche Hochzeiten zelebriert, darunter das Königspaar Carl Gustaf und Silvia als auch die Kronprinzessin Victoria und Daniel.

Östlich vom Platz Stortorget schlendern wir wieder durch verlassene malerische Gassen, z.B. durch die Kindstugatan. Hier kommen die alten Giebelhäuser in ihren warmen Farbtönen richtig gut zur Geltung.

Königliches Schloss

Im Norden des Altstadtgewirrs von Gamla Stan grenzt das prachtvolle Kungliga Slottet – das Königliche Schloss. Heutzutage wird es nicht mehr bewohnt (Wohnsitz der königlichen Familie ist das Schloss Drottningholm). Aber es wird immer noch als Büro des schwedischen Königs und für zeremonielle Zwecke genutzt.

Bei diesem Spaziergang bewundern wir den schönen Barockbau nur von außen, eine Besichtigungstour folgt an einem anderen Tag (siehe weiter unten). Das heutige Schloss wurde zwischen 1690 und 1750  auf den Fundamenten der alten Burg Tre Kronor, die einst abgebrannt ist, errichtet.

Die Architektur des Schlosses ist eine gleichmäßige Vierflügelanlage um einen quadtratischen Innenhof. An der südlichen Fassade am Slottsbacken, wo auch eine Bronzestatue von Karl XIV Johan thront, hat man den besten Blick auf die mächtige Schlossanlage. Der äußere Schlosshof an der Westseite wird von Flügelgebäuden und Löwenskultpuren umrahmt. Hier ist die königliche Schlosswache stationiert.

Bummel durch die Innenstadt

An der nördlichen Fassade des Schlosses führt die Riksgatan über eine Brücke hinüber auf die winzige Insel Helgeandsholmen. Hier nimmt das imposante Riksdagshusen – das Reichstagsgebäude – fast den ganzen Platz für sich ein. Es wurde zwischen 1897 und 1905 erbaut und beherbergt den schwedischen Reichstag.

Durch mächtige Tore führt erneut eine Brücke zum City-Stadtteil Norrmalm. Entlang der Einkaufsstraße Drottninggatan erleben wir die Stockholmer Shoppingmeile mit zahlreihen Geschäften und Cafés.

Unweigerlich erreicht man den weiträumigen Platz Sergels Torg. Der Marktplatz wird umgeben von dem Kulturhuset, der schwedischen Bank SEB AB und den fünf City-Hochhäusern. Die niedere Ebene mit ihren geometrisch auffälligen schwarz-weißen Platten führt zur Bahnstation T-Centralen.

In der Mitte fällt die 37m hohe Glassäule auf, die am Abend grün beleuchtet wird. Umgangssprachlich nennen die Stochkolmer das Kunstwerk einfach Pinnen („Stock“).

Wir bummeln noch ein wenig weiter durch die abendliche City bis hinauf zur Kungsgatan bis wir wieder im Schein der Laternen auf „unsere Insel“ Riddarholmen zurückkehren. Die Atmosphäre zur blauen Stunde mit den glitzernden Lichtern auf dem Wasser ist magisch schön…und kalt. 

Tag 2 – Vasa, Inseln & Kunst

Nach einem leckeren Frühstück starten wir gut gestärkt in den nächsten Sightseeing Tag. Unser erstes Ziel ist eine der größten Attraktionen in Stockholm, das ihr bei eurem Besuch auf keinen Fall verpassen solltet…

Vasa Museum 

Das Vasa Museum liegt am westlichen Zipfel der Insel Djurgården. Hier liegen übrigens noch mehr interessante Museen und Aktivitäten wie das Nordische Museum in einem prächtigen Bau, das Kindermuseum Junibacken, das interaktive ABBA-Museum und der Freizeitpark Gröna Lund. Am einfachsten ist die Anfahrt mit der Straßenbahn. 

1990 wurde das maritime Vasamuseet eröffnet. Seine Ausstellung befasst sich mit dem gesunkenen Kriegsschiff Vasa von 1628, das fast vollständig erhalten ist. Daneben werden auch viele interessante Infos zu seiner Geschichte und dem Schiffsbau präsentiert. Wirklich sehr eindrucksvoll!

Info Vasa Museum
Adresse: Galärvarvsvägen 14, 115 21 Stockholm
Öffnungszeiten: täglich 10-17 Uhr (zur Zeit wegen Corona Restriktionen geschlossen)
Eintritt: 170 SEK (ca. 17€) , Kinder bis 18 Jahren frei

inkl. Führungen auf englisch oder Audioguide in verschiedenen Sprachen
Anreise: Straßenbahn Linie 7 – Haltestelle Nordiska Museet/Vasamuseet,
Bus Linie 67 – Haltestelle Nordiska musett/Vasamuseet oder Bus Linie 69 – Haltestelle Djurgårdsbron,

Fähre – Anlegestelle Djurgården
Hinweis: Es sind keine großen Taschen erlaubt. Im Sommer am besten etwas zum Überziehen mitnehmen, da im Museum kühlere Temperaturen herrschen (18-20°C).
Link: https://www.vasamuseet.se/de

Schon beim Betreten der 34m hohen Museumshalle steht man staunend und ehrfürchtig vor den Überresten des alten Schiffs. Ein komplettes Schiff samt Masten in einem Museum – das ist wirklich imposant! Angeblich sind 98% des Schiffes noch Originalteile, darunter kunstvolle Holzschnitzereien. Die 2% restaurierten Bestandteile heben sich durch eine hellere Farbe ab, so dass man sie klar unterscheiden kann.

Das Schiff kann von 6 Ebenen näher betrachtet werden – vom Kiel bis zum Achterkastell. Auf der 12.540 m² großen Ausstellungsfläche befinden sich noch zahlreiche weitere historische Ausstellungsstücke und Modelle rund um die Vasa, ihren Bau, ihre Geschichte und ihre Bergung.

Die Geschichte der Vasa ist wirklich spannend. Die Vasa war ein typisches Kriegsschiff aus dem 17.Jahrhundert, das 1628 noch auf seiner Jungfernfahrt vor Stockholm sank. 333 Jahre lag das Schiff am Meeresboden und geriet in Vergessenheit. Erst im Jahre 1961 wurde das gut erhaltene Schiffswrack wiederentdeckt und in einem aufwendigen Verfahren geborgen. So trat sie nochmal eine letzte Reise in das heutige Museum an. Ein Film führt in diese Geschichte ein.

Tipp: Auf der englischen Website gibt es ausführlichere Infos zu der Historie nachzulesen: https://www.vasamuseet.se/en/vasa-history

In der Ausstellung und in einem Film lernen wir mehr über die aufwendige Suche und Bergung des Schiffswracks aus dem Meer. Inmitten der Stockholmer Schären vor der Insel Beckholmen ist der Forscher Anders Franzén nach einigen Jahren der Suche fündig geworden.

Vom Herbst 1957 begannen die Bergungsarbeiten mit der Erstellung von sechs Tunneln für Stahltrossen, die unter das Wrack gelegt wurden. Am 24.4.1961 war es endlich soweit – das Schiff wurde wieder an die Oberfläche befördert. Damit begann ein großes Puzzlespiel von über 14.000 losen Holzteilen, die ihren richtigen Platz am Schiffrumpf zurückfinden mussten.

Sehr spannend sind auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber, wie sich die Materialien wie Holz, Metall oder Textilien in den 333 Jahren unter Wasser konserviert haben. Zur Erhaltung der Vasa herrschen im Museen konstante 18-20°C und eine spezielle Luftfeuchtigkeit. 

Andere Ausstellungsbereiche beschäftigen sich mit dem Schiffbau des 17.Jahrhunderts, welcher in einigen Modellen veranschaulicht wird. Der Bau der Vasa wurde ab 1626 vom schwedischen König Gustav II Adolf beauftragt. Die Maße des Schiffs betragen 69m Länge, 52 Meter Höhe (von Kiel bis Mast) und 1200 Tonnen Gewicht. Es umfasst 3 Masten mit 10 Segeln und 64 Kanonen an Bord. Damit hätte es einen bedeutenden Anteil zur schwedischen Kriegsflotte beitragen sollen.

Ihre Jungfernfahrt am 10.8.1628 verlief jedoch alles andere als nach Plan. Nachdem es aus dem Hafen auslief, haben plötzliche Fallwinde das riesige Schiff zum Kippen gebracht und nur wenige Zeit später sank es. Im Museum werden die statischen Gründe für ihren Untergang erläutert, denn das Schiff war einfach zu topplastig erbaut worden. So etwas konnte man zur damaligen Zeit einfach noch nicht berechnen. Versuch macht klug.

Von den oberen Ebenen hat man nochmal ganz andere Einblicke auf das kunstvoll geschnitzte Heck, das Deck und die hohen Masten. Ergänzend gibt es begehbare Nachbauten von einem Mast als auch vom Schiffsinneren, um sich das Schiff noch besser vorstellen zu können. 

Weitere Ausstellungsstücke befassen sich mit dem Leben an Bord. Aus Skeletten hat man sogar die Gesichter von damals rekonstruieren können. Im Großen und Ganzen gibt es neben dem Schiff jede Menge Interessantes zu entdecken. Ein absolutes Muss in Stockholm!

Strandvägen

Von der Brücke Djurgårdsbron, die von der Insel Djurgården zurück nach Östermalm führt, genießen wir noch den herrlichen Panoramablick auf den Strandvägen. Das ist die Prachtstraße Stockholms mit pompösen Bauten und exklusiven Geschäften, herrlich gelegen am Wasser.

Von hier fahren wir mit der Straßenbahn zurück in die Innenstadt bis zur Haltestelle und gleichnamigen Park Kungsträdgården, der im Winter durch seine Pfützen nur mäßig zum Flanieren einlädt. Dafür haben wir nach dem regenreichen Vormittag nun endlich sonniges Winterwetter.

Spaziergang durch Blasieholmen & Skeppsholmen

Das schöne Wetter nutze ich aus, um nochmal alleine ein bisschen durch die Straßen von Stockholm zu ziehen. Südlich des Parks am Strömgatan liegen zahlreiche Ausflugsboote am Kai an. Entlang der Promenade Södra Blasieholmshamnen schlendere ich am Wasser entlang. Die Fassade des Grand Hotel erstrahlt im leuchtendem Gelb. An der unteren Spitze liegt das Nationalmuseum, dazu später mehr…

Von der Skeppsholmsbron hat man einen wundervollen Blick auf den Hafen. In der Mitte ziert eine goldene Krone die Brücke, passenderweise liegt das Schloss als Kulisse dahinter im Blickfeld. 

Die Brücke führt hinüber zur Insel Skeppsholmen, die einst im 17.Jahrhundert als Marinebasis gedient hat. Hier liegt das Segelschiff HMS Af Chapmann an. 

Tipp: Eine weitere Übernachtungsmöglichkeit auf ein Schiff bietet das Skeppsholmen Hostel auf der HMS Af Chapman an.
https://www.swedishtouristassociation.com/facilities/stf-stockholmaf-chapman-skeppsholmen-hostel-house

Auf meinem Spaziergang komme ich u.a. an dem auf einem Hügel liegenden Konzerthaus Eric Ericsonhallen und dem Skulpturenpark des Modernen Museums vorbei, der mit zahlreichen bunten Skulpturen von den Künstlern Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely geschmückt ist.  Am Ufer bezaubert die Abendsonne die Hafenkulisse.

Nationalmuseum

Auf dem Rückweg entscheide ich mich noch spontan das Schwedische Nationalmuseum zu besuchen. Es ist das größte Kunstmuseum in Schweden und beherbergt um die 16.000 Gemälde und Skulpturen, zusätzlich noch unzählige Kunsthandwerke und Grafiken. 

Info Nationalmuseum
Adresse: Södra Blasieholmshamnen 2, 111 48 Stockholm
Öffnungszeiten: DI-MI /SA-SO 11-17 Uhr, DO 11-21h, FR 11-19h, montags geschlossen (zur Zeit wegen Corona Restriktionen geschlossen)
Eintritt: frei

nur Sonderausstellungen kosten extra: 100 SEK (ca.10€)
Hinweis: Die „Nationalmuseum Visitor Guide App“ bietet interessante Fakten und einen Audioguide während des Museumsbesuchs.
App: https://www.nationalmuseum.se/en/bes%C3%B6k-museet/ladda-ner-appen
Link: 
https://www.nationalmuseum.se/en/ (auf englisch)
Museumsplan: https://www.nationalmuseum.se/en/bes%C3%B6k-museet/hitta-i-museet

Das Museum wurde bereits 1866 eröffnet und basiert auf königlichen Kunstsammlungen aus dem 16. Jahrhundert, die mit den Jahren weiter ergänzt wurden. Heute umfasst die Sammlung Kunstwerke aus der Renaissance bis zum Jahre 1900. Darunter sind einige Meisterwerke aus Holland, Frankreich und Schweden zu finden, beispielsweise Rembrandts „Küchenmädchen“ oder Watteaus „Liebeslektion“.

Direkt neben dem Eingangsfoyer befindet sich schon der Skulpturen Innenhof mit Glasdach. Hier fällt viel Licht auf die marmorweißen Schönheiten der Bildhauer-Kunst. Super ist, dass hier auch ein paar gemütliche Stühle zum Verweilen einladen.

Zu den Ausstellungsräumen führt eine Treppe hinauf. Die pompöse Treppenhalle ist allein schon besonders sehenswert. Die Wände wurden kunstvoll mit bunten Motiven aus der schwedischen Geschichte dekoriert, wie z.B. Gustav Wasas Einzug in Stockholm von Carl Larsson. In den Nischen kommen die weißen Skulpturen besonders gut zur Geltung.

Die Zeitlinie durch die Ausstellung beginnt im obersten Stockwerk mit den Kunstwerken aus dem 16. bis zum 18. Jahrhundert. In der mittleren Etage geht die Tour durch die Räume dann weiter vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die Gemälde werden dabei an verschiedenfarbigen Wänden präsentiert, was sie besonders hervorstechen lässt. Mir persönlich gefällt besonders die Kunst aus dem 19.Jahrhundert immer sehr gut.

Insgesamt lohnt sich der Besuch schon alleine, um durch die schönen Räume mit Stuckdecke und Parkettboden zu wandeln. Zumal es völlig kostenfrei ist.

Abendspaziergang

Inzwischen ist es draußen bereits dämmrig und ich mache mich langsam auf den Heimweg zum Hotelschiff. Zum Glück ist es zu Fuß nicht allzu weit und unterwegs kann ich noch ein paar schöne Motive einfangen. Wie zum Beispiel die Königliche Oper am Strömgatan, das Reichsgebäude über der Norrbro Brücke und natürlich Gamla Stan.

Tag 3 – Von Technik bis zu Eisblöcken

Der nächste Tag in Stockholm wird wieder sehr vielfältig. Da das Wetter leider etwas regnerisch ist, haben wir uns heute wieder vermehrt Ziele innen ausgesucht. Zur ersten Station ging es mit Bahn und Bus zum Museumspark. 

Tekniska Museum

Unsere erste Wahl ist auf das Technische Museum von Stockholm gefallen. Für alle Wissbegierigen, Technikfans und Kinder lohnt sich ein Besuch. Wir sind sowieso Fans von wissenschaftlichen Museen (siehe auch Deutsche Museen rund um Technik & Wissenschaft ) und wollten daher auch mal erkunden, was in Schweden geboten wird. 

Info Technisches Museum
Adresse: Museivägen 7, 115 27 Stockholm
Öffnungszeiten: DI-FR 10-16 Uhr, SA-SO 10-17 Uhr, montags geschlossen (zur Zeit wegen Corona Restriktionen geschlossen)
Eintritt:
150 SEK (ca. 15€), Kinder bis 6 Jahre frei
Anreise: Bus Linie 69 von T Centralen (Klarabergsviadukten) in Richtung “Blockhusudden” bis Haltestelle “Museiparken”.
Link: 
https://www.tekniskamuseet.se/en/ (auf englisch)
Museumsplan: https://www.tekniskamuseet.se/en/visit/map/

Das schwedische Wissenschafts- und Technikmuseum ist sowohl Museum als auch Wissenschaftszentrum. Es umfasst die Anfänge des Industriezeitalters über die Gegenwart bis zu Zukunftsvisionen. Jung und Alt können hier Technik sehen, ausprobieren und verstehen. Die Ausstellung wird multimedial und durch Mitmach-Experimente erst richtig lebendig.

In das Untergeschoss führen Stufen hinab in die Miene. Durch einen nachgebauten Schacht unter Tage mit Licht- und Soundeffekten werdet ihr in die Welt des Bergbaus entführt. Weitere Ausstellungsräume zeigen den Einsatz von moderner Technik im Bergbau, wo ihr selbst herumspielen dürft. Witzig ist auch die Autofahrt durch eine Miene, die durch eine Leinwand an der Windschutzscheibe eines Transporters ziemlich echt wirkt.

Hinter dem Eingangsbereich lädt eine große Ausstellungshalle zum Erkunden ein. Hier sind „100 Innovationen“ aus den Anfängen des Industriezeitalters – wie eine historische Dampfmaschine – bis hin zur Gegenwart ausgestellt. Eine interessante Reise durch die Geschichte. In der Halle steht auch eine Bühne als Roboter Zone mit Augmented Reality parat.