Paris ist immer eine Reise wert. ♥
In meinem ersten Paris-Blogpost habe ich euch einige Sightseeing-Tipps für euren ersten Paris-Besuch vorgeschlagen (Paris zum 1.Mal – Sightseeing-Tipps für Anfänger). Heute möchte ich euch noch ein paar praktische Tipps für unterwegs zu Anreise, Métro & Co mit an die Hand geben.

 

Anreise mit dem Thalys

Nach Paris führen viele Wege. Mit Auto, Bus, Bahn oder Flugzeug könnt ihr mehr oder weniger schnell in die Stadt der Liebe gelangen. Ich selbst  habe schon all diese Anreisemöglichkeiten ausprobiert. Mein Favorit ist eindeutig die Anreise mit dem Thalys. Das ist der schnellste und bequemste Weg, zumindest wenn ihr im Ruhrgebiet oder im Raum Düsseldorf, Köln oder Aachen wohnt.

Haltestellen (ab Deutschland): Dortmund – Essen – Duisburg – Düsseldorf Flughafen – Düsseldorf – Köln – Aachen – Lüttich – Brüssel – Paris Gare du Nord
Hin-Fahrzeiten Abfahrt Köln – Ankunft Paris (Stand Juli 2018): 
  6.44 Uhr – 10.05 Uhr
  8.44 Uhr – 12.05 Uhr
  12.42 Uhr – 16.05 Uhr
  16.43 Uhr – 20.05 Uhr
  18.43 Uhr – 22.05 Uhr
Rück-Fahrzeiten Abfahrt Paris – Ankunft Köln (Stand Juli 2018): 
  6.10 Uhr – 9.48 Uhr
  7.55 Uhr – 11.15 Uhr
  11.55Uhr – 15.15 Uhr
  15.55 Uhr – 19.15Uhr
  17.55 Uhr – 21.15Uhr
Buchung: Tickets sind normalerweise 3 Monate vor der Reise buchbar
(Ausnahme bei besonderen Aktionen möglich, z.B. 4 Monate vorher buchbar)
Tarife:
Standardtarif zwischen 63 – 122 €
Frühbucher-Tarif („Mini“) zwischen 35 – 60 €  (nicht erstattbar oder umtauschbar)
Website:
https://www.thalys.com/de

Die Fahrtzeit ab Köln dauert etwa 3h20min. Mit dem Flieger geht es theoretisch schneller, aber der Zug hat zwei groß Vorteile: keine Wartezeiten für  Check-In und Kofferabgabe (auch keine Gepäckeinschränkungen) und ihr kommt direkt im Herzen von Paris am Gare du Nord an. Vom Flughafen Charles-de-Gaulle oder Orly müsst ihr dagegen erst noch mit dem RER oder Shuttlebus ins Zentrum hineinfahren.

Die Frühbucher-Tickets ab 35 € pro Fahrt stehen nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Um diese zu ergattern, solltet ihr am besten genau 3 Monate vorher buchen. Vor allem am Wochenende sind die Termine sehr beliebt. Von den Fahrtzeiten lohnt es sich einfach mal ein Wochenende in Paris zu verbringen… samstags schon um 10 Uhr morgens in Paris sein und Sonntagabend gegen 18 Uhr zurückfahren, perfekt!

Der Thalys ist recht komfortabel, jeder Fahrgast hat automatisch auch einen Sitzplatz und unterwegs stehen euch kostenlos WLAN und Steckdosen zur Verfügung. Es gibt auch ein Bordcafé. Bei der Rückfahrt in Paris solltet ihr ein wenig mehr Zeit einplanen, da aus Sicherheitsgründen Ticketkontrollen (und manchmal auch Gepäckkontrollen) vor dem Gleis stattfinden.

 

Nahverkehr in Paris – Métro, RER, Bus & Noctilien

Innerhalb des Pariser Stadtkerns ist die Métro (U-Bahn) das schnellste Verkehrsmittel. Das Netz ist so gut ausgebaut, dass jeder Ort maximal 500 Meter von der nächsten Haltestelle entfernt liegt. Insgesamt verkehren 16 Métro – Linien innerhalb von Paris. Ihr müsst nie lange warten, zu den Stoßzeiten kommen die Bahnen sogar im 2 Minuten-Takt.

Daneben gibt es noch den RER (S-Bahn) mit weniger Haltestellen im Zentrum, dafür werden vom RER  auch die Vororte verstärkt angefahren. Sie sind eventuell für den Flughafentransfer oder auch die Weiterfahrt vom Gare du Nord (Thalys-Ankunft) nützlich sowie für Ausflüge nach Versailles und Disneyland.

Natürlich fahren auch viele Buslinien durch Paris. Je nach Verkehrsaufkommen ist es nicht unbedingt das schnellste Fortbewegungsmittel, aber es hat den Vorteil, dass ihr unterwegs aus dem Fenster auf die Straßen von Paris schauen könnt.

Falls ihr nachts noch unterwegs seid, könnt ihr die Noctilien-Busse (Nachtbus) nutzen, die in der Métro-Fahrpause fahren.

Fahrzeiten:
Métro: ca. 5.30 bis 1.15 Uhr bzw. bis 2.15 Uhr (freitags, samstags, vor Feiertagen)
RER: ca. 5.30 Uhr bis 1.20 Uhr
Noctilien: ca.0.30 bis 5.30 Uhr

Infos zu den Wassertaxis „Batobus“ findet ihr in meinem ersten Paris-Blogpost (Paris zum 1.Mal – Sightseeing-Tipps für Anfänger).

Métrofahren in Paris

Das A und O um euch im Pariser Untergrund zurechtzufinden ist ein Métro- und RER-Plan. Diesen findet ihr so gut wie an jedem Ticketschalter (liegen kostenlos aus), auf der Rückseite von Stadtplänen (z.B. Touristinfo, Hotels, Kaufhäuser…) oder im Reiseführer. Zudem hängen in jeder Station große Métropläne und Umgebungskarten aus.

Die RATP (Pariser Gesellschaft für öffentlichen Verkehr) bietet online verschiedene Pläne zum Downloaden (Métro, RER, Bus, Noctilien…) an.
https://www.ratp.fr/plans-lignes

http://metro.paris/fr  (interkativer Metroplan zur Planung)

RATP Metro Plan Paris

Und wie lest ihr nun diesen Plan? Es ist einfacher als es auf den ersten Blick aussieht… Jede Métrolinie hat eine eigene Farbe und Nummer, die ihr auch auf den Wegweisern in den Stationen wiederfindet. Also einfach nur der richtigen Farbe folgen! Wichtig ist außerdem die Richtung, die über die Endhaltestellen angegeben wird, z.B. gelbe Métrolinie Nr.1 nach „La Défense“ (westliche Richtung) und nach „Château de Vincennes“ (östliche Richtung). Vor den Gleisabzweigungen hängen nochmal Übersichtslisten mit allen Stationen aus, aber am besten merkt ihr euch direkt die jeweilige Endstation. Weiße Punkte auf dem Plan bedeuten, dass diese Stationen Verbindungen zu anderen Métrolinien haben, hier könnt ihr also direkt umsteigen.

Beispiel: Ihr wollt von der Oper (Station „Opéra“) zum Triumphbogen (Station „Charles de Gaulle Etoile“) fahren. Sucht auf dem Métroplan beide Stationen und versucht nun über die bunten Linien möglichst die kürzeste Verbindungslinie zu finden. Es gibt oft mehrere Möglichkeiten. So kann eure Route aussehen:
1.) Station „Opéra“: rosa Métrolinie Nr. 7, Richtung „Villejuif Louis Aragon“
2.) Umsteigen an Station „Palais Royal Musée du Louvre“
3.) gelbe Métrolinie Nr.1, Richtung „La Défense“ bis Station „Charles de Gaulle Etoile“
ODER
1.) Station „Opéra“: fliederfarbene Linie Nr. 9, Richtung „Balard“
2.) Umsteigen an Station „Concorde“
3.) gelbe Métrolinie Nr.1, Richtung „La Défense“ bis Station „Charles de Gaulle Etoile“

Um Zugang zur Métrostation zu bekommen, müsst ihr auf den Weg zu den Gleisen Drehkreuze passieren. Dazu schiebt ihr euer Ticket einfach vorne in den Schlitz und entnehmt es oben wieder (nicht die „Navigo“ Drehkreuze verwenden). An RER Stationen benötigt ihr das Ticket auch nochmal, um die Station zu verlassen. Manchmal gibt es an den Seiten auch breitere Durchgänge oder eine Art Durchgangsschleuse, falls ihr mit Koffer oder Kinderwagen unterwegs seid.

Wenn ihr an eurer Station angekommen seid, folgt ihr den Schildern „Sortie“ zum Ausgang. In den Stationen hängen Umgebungspläne mit den umliegenden Straßen aus. Dort könnt ihr euch orientieren, welche Ausgangs-Nummer für euch am besten ist. Sehenswürdigkeiten (z.B. „Tour Eiffel“) sind oft zusätzlich ausgeschildert (braune Felder).

Die Wege zur Métro führen oft durch lange Gänge und Tunnel, treppauf und treppab, über lange Rolltreppen oder sogar Laufbänder (z.B. Umsteigen an der Station Châtelet). Die unterirdischen Wege sind nicht zu unterschätzen. Zur Rush Hour kann es auch ziemlich voll in den Gängen und in der U-Bahn werden, mit der  Zeit gewöhnt man sich aber an das Pariser Tempo. Vorsicht beim Einsteigen in die Bahn! Wenn das Signal ertönt, schließen die Türen automatisch und ihr solltet lieber nicht mehr einsteigen.

Vorsicht vor Taschendieben! Im Gedränge, besonders beim Ein- und Aussteigen, solltet ihr immer eure Taschen und Wertsachen festhalten.

Tickets

Paris und seine Umgebung ist in fünf Tarifzonen aufgeteilt, dabei bildet das Stadtzentrum die Zone 1 und die unmittelbaren Vororte die Zone 2. Fast alle Métrostationen befinden sich in Zone 1-2. Tickets außerhalb dieser Tarifzonen benötigt ihr nur für den Flughafentransfer (Charles de Gaulle in Zone 5, Orly in Zone 4) oder für Ausflüge, z.B. nach Disneyland (Zone 5) und Versailles (Zone 3).

Fahrkarten könnt ihr an allen Stationen und Bahnhöfen erwerben, entweder persönlich am Ticketschalter (falls ihr Beratung braucht) und an den Ticketautomaten (auch auf deutsch oder englisch umstellbar). An den Automaten könnt ihr nur mit Münzen oder Kreditkarte (mit Chip) zahlen.

Die Tickets sind für Métro, RER, Busse, Noctilien und auch die Funiculaire Montmartre (Standseilbahn) gültig. Es gibt viele verschiedene Ticketarten, die ich euch nun kurz vorstellen möchte… Weiter unten findet ihr noch meine persönlichen Empfehlungen.

 

Pauschalticket „Paris Visite“

Für Touristen gibt es offiziell das Pauschal-Ticket „Paris Visite„, das neben der Funktion als Fahrkarte auch Ermäßigungen für einige Touristenattraktionen bietet (z.B. Tour Montparnasse, Triumphbogen…). Ich denke, dass die „normalen“ Tickets preiswerter und flexibler sind. Aber je nachdem was ihr in Paris besichtigen möchtet, könnte sich auch dieses Ticket für euch lohnen.

Paris Visite: 12 € (1 Tag), 19,50 € (2 Tage), 26,65 € (3 Tage), 38,35 € (5 Tage)
Gültigkeitsdauer: 1, 2, 3 oder 5 Tage
Zonen: 1-3 (Zentrum), auch 1-5 zu anderen Preisen verfügbar
Hinweis: Auf Ticket und Pass müsst ihr vor Fahrtantritt Namen und Datum schreiben!

Infos: https://www.ratp.fr/en/titres-et-tarifs/paris-visite-travel-pass

Einzelticket t+ & Carnet

Ein Einzelticket t+ ist nur für eine einzelne Fahrt innerhalb von Paris gültig. Ihr könnt mit dem Ticket auch innerhalb der Métro und RER umsteigen, wenn ihr die Station nicht verlässt. Wenn ihr das Ticket im Bus kauft, ist es etwas teurer und nicht zum Umsteigen geeignet, während ihr mit den Fahrkarten aus dem Ticketautomaten auch innerhalb einer Fahrt von Bus zu Bus umsteigen könnt.

Die Einzeltickets gibt es auch als 10er-Paket, dem sogenannten Carnet, zu kaufen. Damit könnt ihr über 20% zum Normalpreis sparen. Das Paket könnt ihr euch natürlich auch zwischen mehreren Personen aufteilen.

Einzelticket t+:  1,90 € (in der Métro), 2 € (im Bus)
Carnet (10er Paket): 14,50 €
Infos: https://www.ratp.fr/en/titres-et-tarifs/t-tickets

Ticket Île-de-France

Für Einzelfahrten außerhalb des Pariser Stadtzentrums könnt ihr das Ticket Île-de-France mit fester Start- und Ziel-Station (egal in welche Richtung) wählen. Es ist für Métro, RER und Nahverkehrszüge gültig. Das Ticket ist sinnvoll für den Flughafentransfer oder Ausflüge in die Umgebung.

Billet Île-de-France: Preis abhängig von der Strecke, z.B. 3,65 € nach Versailles
Infos: https://www.ratp.fr/en/titres-et-tarifs/ile-de-france-idf-point-point-tickets

Tagesticket Mobilis
(und Jeunes Weekend)

Mit dem Tagesticket Mobilis könnt ihr einen ganzen Tag lang durch Paris fahren, egal ob Métro, RER oder Bus. Es ist immer von Mitternacht bis Mitternacht gültig (und nicht ab der ersten Entwertung!). Normalerweise reicht das Mobilis für die Zonen 1-2 aus. Für junge Leute unter 26 Jahren gibt es am Wochenende noch eine reduzierte Variante.

Tagesticket Mobilis: 7,50 €
Zonen: Zone 1-2, auch andere Zonen zu anderne preisen verfügbar
Gültigkeitsdauer: 1 Tag (0 Uhr bis 23.59 Uhr)
Hinweis: Auf das Ticket müsst ihr vor Fahrtantritt Namen und Datum schreiben!
Info: https://www.ratp.fr/en/titres-et-tarifs/mobilis

Ticket Jeunes Weekend: 4,10 € (Zone 1-3) für Personen unter 26 Jahren
Tage: Samstag, Sonntag oder Feiertag

Gültigkeitsdauer: 1 Tag (0 Uhr bis 23.59 Uhr)
Info: https://www.ratp.fr/en/titres-et-tarifs/weekend-day-passes-youth

Pass Navigo Découverte
Wochen- und Monatsticket

Zusätzlich gibt es noch  ein wiederaufladbares Ticket auch für Touristen – den Pass Navigo Découverte. Der Pass gilt für alle Zonen und kann also auch für Ausflüge in die Umgebung genutzt werden. Für die Plastikkarte müsst ihr einmalig 5€ zahlen (nur am Ticketschalter möglich) und ein Passbild parat halten. Danach könnt ihr den Pass immer wieder am Schalter oder Ticketautomaten aufladen – ideal für Wiederholungstäter. 🙂

Pass Navigo Découverte: einmalig 5 € für Plastikkarte
aufladbar sind verschiedene Ticketarten

Wochenticket: 22,80 €
Gültigkeitsdauer: eine Kalenderwoche (Montag bis Sonntag)
nur bis Donnerstagabend aufladbar

Monatsticket: 75,20 €
Gültigkeitsdauer: ein Kalendermonat (1. bis 30./31.)
Hinweis: Passfoto nötig (2,5 x 2 cm), ein Ausdruck ist ausreichend
Info: https://www.ratp.fr/en/titres-et-tarifs/navigo-monthly-and-weekly-travel-passes

Praktisch ist, dass ihr mit dem Navigo-Pass durch kontaktloses Anlegen der Karte durch die Drehkreuze (auch mit „Navigo“ Beschriftung) an den Stationen durchgehen könnt. Dabei reicht es meistens, den Pass vorne in der Tasche zu haben, sehr praktisch.

Hinweis: Alle Infos und Ticketpreise sind vom Stand Juli 2018.
Die angegeben Links führen auf die englischsprachige RATP Internetseite. Auf der deutschsprachigen Seite findet ihr nur eingeschränkte Infos für Touristen (Ticket „Paris Visite“).

Empfehlung

Meine Empfehlung ist je nach Aufenthaltsdauer und Métro-Nutzung das Carnet,  das Tagesticket Mobilis oder das Wochenticket Navigo.

Wenn ihr 4 Tage oder mehr in Paris verbringt, lohnt sich schon das Wochenticket. Jedoch nur, wenn diese 4 Tage innerhalb einer Kalenderwoche, z.B. Donnerstag bis Sonntag, liegen. Wenn ihr öfter in Paris seid, kann ich euch ebenfalls Navigo empfehlen, da ihr den Pass immer wieder aufladen könnt.

Seid ihr nur 3 Tage oder kürzer in Paris bzw. mehrere Tage über zwei Kalenderwochen, dann empfehle ich euch das Tagesticket Mobilis. Dieses könnt ihr entsprechend eures Aufenthaltes mehrfach kaufen, also bei 3 Tagen in Paris gleich zu Anfang 3x Mobilis pro Person kaufen.

Falls von eurem Aufenthalt mal nur ein halber Tag (z.B. Abreisetag) oder ein Tag mit weniger Métrofahren (z.B. Museumstag) geplant ist, empfiehlt sich dafür auch das Carnet (10 Einzelfahrten)insbesondere wenn ihr zu zweit oder mit mehreren Personen unterwegs seid.

Für Fahrten außerhalb des Pariser Stadtzentrums (Zone 1-2) könnt ihr euch lieber ein Einzelticket Île-de-France für das entsprechende Ziel kaufen, statt generell ein Ticket mit mehr Zonen. Das ist meistens günstiger. Falls ihr den Navigo Pass verwendet, könnt ihr in allen Zonen fahren und benötigt kein extra Ticket.

 

Hoffe, die Infos und Tipps sind hilfreich und machen Lust, mal (wieder) nach Paris zu fahren!? Wünsche euch allzeit eine gute Fahrt & bon voyage! 🙂


Der Artikel soll keine aktuellen Informationen aus dem Internet ersetzen, sondern euch nur einen ersten Überblick geben und meine persönlichen Tipps widerspiegeln. Über aktuelle Fahrtzeiten und Preise informiert euch bitte zusätzlich noch über die offiziellen Internetseiten (siehe Links).

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