Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, liebe ich es zu fotografieren und viiiiele Erinnerungsfotos zu schießen. 🙂 Und das nicht nur im Urlaub, sondern in jeder Lebenssituation – Wochenendtrips, Geburtstags- und Hochzeitsfeiern, Musicalbesuche, schöne Blumen zu allen Jahreszeiten, Konzerte und sonstige Events, Mond und Sterne, Selfies mit Freunden und und und ….

Mein ständiger Begleiter ist mindestens eine meiner Fotokameras. Meine Smartphone-Kamera benutze ich nur mal für Schnappschüsse, insbesondere wenn ich schnell ein Foto als Nachricht verschicken möchte. Aber ansonsten schwöre ich immer noch auf eine „richtige Kamera“… gerade bei schlechten Lichtverhältnissen oder entfernten Objekten kann da meiner Meinung nach kein Handy mithalten.

In diesem Blogartikel möchte ich euch heute gerne mal im Einzelnen auflisten, welche Kameras ich besitze, welches Zubehör ich dafür nutze und was mit auf Reisen geht.

Meine Kameras

Bridgekamera

Seit 5 Jahren fotografiere ich mit der Panasonic Lumix DMC FZ-150* und bin superzufrieden. 🙂 Davor hatte ich bereits mit der FZ-18 meine erste Bridgekamera.  Die Kamera der FZ-Reihe gehört zu den mittelgroßen Bridgekameras mit großen Zoombereich. Sie überzeugt mit lichtstarken Objektiv, Weitwinkel, Superzoom und guter Handhabung.

Bridgekamera Panasonic Lumix DMC FZ150-1200x900
Meine Bridgekamera – Panasonic Lumix DMC-FZ150

Technische Details:

  • 12,1 Megapixel
  • 24facher optischer Zoom (25-600 mm)
  • lichtstarkes Weitwinkel LEICA DC Vario-Elmarit Objektiv (W/T: F2,8 / 5,2 )
  • schneller 1/2,33 Zoll MOS Sensor (Autofokus-Reaktionszeit: 0,1 sec)
  • Full HD Video (AVCHD und MP4, 1920×1080, 50p) mit Zoom + Stereoton
  • schwenkbarer Display
  • BxHxT: 12,4 x 8,2 x 9,5 cm
  • Gewicht: 528 g (mit Akku + SD-Karte)

Wie der Name „Bridge“ schon verrät, schlägt dieser Kameratyp die Brücke zwischen Kompakt- und Spiegelreflexkamera. Warum nicht gleich eine Spiegelreflex? Nun ja, natürlich sind DSLR-Kameras das High-End in puncto Kameratechnik und für richtige professionelle Fotografie unabdingbar…

Für meine Ansprüche ist eine Bridgekamera aber aus folgenden Gründen perfekt:

  • auf Reisen leichter und kompakter als eine Spiegelreflex
  • nur ein Objektiv (von Weitwinkel bis Tele)
  • da kein Objektivwechsel nötig ist, stets schnell fotografierbereit in allen Situationen
  • keine Vorkenntnisse in Fototechnik nötig (Programmautomatik, Szenenauswahl)
  • fremde Personen können damit auch gute Fotos machen
  • dennoch sind viele manuelle Einstellungen für anspruchsvollere Fotos möglich (Zeit-und Blendenpriorität, Belichtung usw.)
  • robust und flexibel (Schwenkbildschirm, verschließbarer Blitz, digitaler Sucher)
  • gute Videokamera (Full HD)
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Meine Bridgekamera ist natürlich stets ein treuer Begleiter bei jedem Urlaub oder Kurztrip. Auch bei besonderen Gelegenheiten, Ausflügen oder Fotoexkursen darf sie nicht fehlen, da sie einfach die besten und vielseitigsten Fotos machen kann.

Update – neue Bridgekamera
Leider tauchten nach 6 Jahren so langsam die ersten technischen Macken bei meiner Bridgekamera auf. Beim Filmen konnte ich fast nicht mehr zoomen und auch beim Fotografieren hakte der Zoom ab und zu mal, die Kamera schaltet sich dann einfach aus. Daher wollte ich mir dringend vor dem Südafrika-Urlaub noch eine neue Kamera zulegen….
Es ist die neuste Version der FZ-Reihe geworden: Panasonic Lumix FZ 2000*

Kompaktkamera

Vor etwa 3 Jahren habe ich mir zusätzlich noch eine kleine Kompaktkamera zugelegt. Da ich auch hier nicht auf gute Bildqualität verzichten möchte, habe ich mich für die Panasonic Lumix TZ-71* entschieden.  Die Kamera der TZ-Reihe gehört zu den kompakten Reisekameras mit Travellerzoom. Eine sehr gute Wahl!

Lumix TZ71 mit Objektiv-1200x900
Meine Kompaktkamera – Panasonic Lumix TZ71

Technische Details:

  • 12,1 Megapixel
  • 30facher optischer Zoom (24 – 720 mm)
  • lichtstarkes LEICA DC VARIO-ELMAR/  Objektiv (W: F3,3 – 8,0, T: F6,4 – 8,0)
  • hochempfindlicher 1/2,3 MOS-Sensor
  • Full HD Video (AVCHD und MP4, 1920×1080, 50p) mit Zoom + Stereoton
  • integrierter Sucher mit Augensensor
  • Multifunktions-Objektivring (Steuerung von Blende, Vershclusszeit, Filter, Fokus)
  • WiFi-Funktion
  • BxHxT: 110,7 x 64,6 x 34,4 mm
  • Gewicht: 243 g (mit Akku + SD-Karte)

Warum noch eine Kamera? Das hat hauptsächlich praktische Gründe, denn auch wenn die Bridgekamera verhältnismäßig handlich ist, ist sie dennoch größer und schwerer als eine kleine Kompakte, die in jede Hand- oder sogar Hosentasche passt. Zudem ist es immer gut eine Zweitkamera zu haben. 🙂

Die Kompaktkamera ist einfach klein und praktisch, z.B. für

  • Konzerte (hier darf man oft größere Kameras nicht mitnehmen)
  • Kirmes, Karneval & Co
  • kleinere Feiern & Treffen
  • Skiurlaub (passt prima in die Skijacke)
  • Schnappschüsse im Alltag
  • wenn der Partner gleichzeitig unterwegs ist und eine Kamera braucht
  • als Zweitkamera im Urlaub

Außerdem nutze ich mit dieser Kamera auch oft die Wifi-Funktion (welche meine Bridgekamera noch nicht hat). Mit der „Image App“ (von Panasonic) kann ich ganz leicht meine besten Fotos von der SD-Karte direkt aufs Handy übertragen. Das ist praktisch, um schöne Kamerabilder aus dem Urlaub direkt zu verschicken oder auf Instagram zu posten. Außerdem kann diese App auch als Fernauslöser verwendet werden und noch einiges mehr.

Smartphone

Mein Handy, ein Samsung Galaxy S5 Mini* (Update: mittlerweile ist es ein Samsung Galaxy M20*), ist wie gesagt nur meine Schnappschuss-Kamera, die man natürlich immer dabei und schnell griffbereit hat. Bei guten Lichtverhältnissen sind die Fotos auch durchaus in guter Qualität. Eine Funktion, die ich gerne zusätzlich zu meinen Kameras nutze, ist die Panoramafunktion.

Mein Kamera-Zubehör 

Speicherkarten

Als Speichermedium nutze ich SD-Karten. Aus der Vergangenheit habe ich noch eine Vielzahl an 4GB – Karten, die durchaus praktisch sind. Inzwischen habe ich mir aber auch zwei schnellere 32 GB-Karten* zugelegt.

Vor jedem Urlaub überspiele und formatiere ich meine SD-Karten (das halte ich im Alltag leider nicht immer so nach) und nehme dann so gut wie alle meine SD-Karten mit. Unterwegs überspiele ich nämlich nicht meine Bilder und habe daher lieber einen größeren Speicherpuffer dabei. Man weiß ja nie… 😉

Zur Aufbewahrung nutze ich praktische SD-Karten Etuis* (eins für volle, eins für leere) und einzelne Plastikhüllen für die SD-Karte, die als Ersatz mit in die Kameratasche gelegt wird.

Speicherkarten-1200x900
Speicherkarten und Etuis

Akkus und Aufladegeräte

Für beide Kameras habe ich jeweils drei Akkus dabei. Als Ersatz-Akkus kaufe ich mir am liebsten auch die Original-Akkus* (die halten meist am längsten) oder zumindest hochwertige Alternativen. Billig-Akkus bringen es einfach nicht.

Warum so viele Akkus? Ich gehe einfach lieber auf Nummer Sicher. Vor allem bei Kälte oder größeren Temperaturschwankungen leidet die Akkulaufzeit. Auch wenn ihr viel zoomt oder euch die Bilder nochmal auf den Display anschaut, wird mehr Strom verbraucht. Außerdem kann es schon mal sein, dass keine Elektrizität vorhanden ist, um die Akkus wieder aufzuladen. Für all diese Fälle bin ich froh über jeden Akku.

Wenn Strom da ist, lade ich meine Akkus über Nacht immer auf. Dafür nehme ich noch externe Akku-Ladegeräte mit (für jede Kamera eins).

Akkus und Ladegeräte-1200x900
Akkus und Ladegeräte

Stative

Ein Mini-Stativ* (von Hama) mit drei biegsamen Beinen habe ich immer in meiner Kameratasche. Das ist sehr praktisch für Selbstauslöser-Fotos und Nachtaufnahmen für unterwegs. Es wiegt fast nichts, ist schnell an die Kamera gedreht und kann flexibel aufgestellt werden.

Zudem habe ich noch ein zusammenklappbares großes Stativ* mit drei ausziehbaren Standbeinen.  Für Reisen ist mir das allerdings meist zu sperrig. Zu Hause kommt es für Fotoshootings, zum Filmen oder für spezielle Nacht- und Lichtaufnahmen (Langzeitbelichtungen) schon mal öfter zum Einsatz.

flexibles Ministativ-1200x900
Flexibles Mini-Stativ

Fernauslöser/Timer

Als kleines Gadget habe ich mir mal den TM Multifunktionstimer* (von JJC) zugelegt, den man an die Remote-Buchse der Kameras anschließen kann. (Update: Bei der FZ2000 ist dies nicht mehr nötig, da ein eigener Timer integriert ist.)

Zum einen kann man damit die Kamera fernauslösen, was perfekt für Langzeitbelichtungen ist. So verwackelt nichts beim Auslösen. Zum anderen kann man die Timer-Funktion wunderbar für automatische Serienbilder verwenden, um Zeitraffer-Fotos zu erstellen. Superschön für ziehende Wolken und Sonnenuntergänge. Witzig sind auch Stop-Motion-Filmchen.

Fernauslöser und Filter-1200x900
Multifunktions-Timer / Fernauslöser und Filter

Filter

An meine Bridgekamera können auch verschiedene Filter vorgesetzt werden. Von Hoya habe ich einen UV– und einen Polfilter*. Ehrlich gesagt, nutze ich diese aber eher selten.

Der Polfilter vermindert Reflektionen auf Glas und Wasser und steigert die Farbkontraste. Der UV-Filter absorbiert UV-Strahlung und soll so für klarere und schärfere Aufnahmen sorgen. Er ist auch praktisch, um z.B. am Strand das Objektiv vor Sand zu schützen und kann generell zum Schutz der Linse verwendet werden.

Sonstiges

Kamerataschen

Für meine Bridgekamera nutze ich eine sportliche kleine, aber ganz normale Tasche. In der kleinen Vortasche passen gut Ersatzakkus, SD-Karte, Mini-Stativ und Brillenputztuch zur Reinigung des Objektivs hinein. So ist alles griffbereit. Wenn ich nur meine Wertsachen mitnehmen möchte, packe ich in diese kleine Tasche auch noch Portemonnaie, Handy und Kompaktkamera.

Für die Kompaktkamera habe ich noch ein passendes Kameraetui, ebenfalls mit Vorfach für Akku und Speicherkarte. Bei weniger Platz stecke ich sie nur in einen weichen Beutel.

Zur Bridgekamera gehört ein Band, mit dem man sich die Kamera praktisch um den Hals hängen kann. Da baumelt sie auch immer, wenn ich viel fotografiere. Der Objektivdeckel ist  mit einem Bändchen an der Kamera befestigt und kann so nicht verloren gehen.
Bei der Kompaktkamera ist ein kleines Bändchen fürs Handgelenk angebracht.

Beutel

Den Zubehör, wie Akku-Ladegeräte und Fernauslöser, verwahre ich auf Reisen immer in einem Reisepack-Beutel von Ikea. Zusätzlich mit Handy-Ladegerät, Mehrfachstecker und ggf. Adapter hat man so sein Technik-Equipment immer zusammen. Der Beutel kommt immer ins Handgepäck, die Kameras sowieso! Die Akkus bewahre ich ebenfalls in einem kleinen Beutelchen in der Kameratasche auf.

Mehrfachstecker

Auf Reisen hat es sich bewährt, immer einen Mehrfachstecker mit drei Steckplätzen dabei zu haben. So kann ich auch bei Steckdosen-Mangel im Hotel den ganzen Technikkram (beide Kameras und Handy) über Nacht gleichzeitig aufladen. Weiterer Vorteil ist, dass ich so nur einen Adapter brauche, falls nötig.


Dieser Blogartikel ist Teil der Blogparade Welches Foto-Zubehör nehme ich mit in den Urlaub, zu der Gunther von Kamera-Foto-Zubehör aufgerufen hat.

Schaut euch gerne seinen Blog an, wenn ihr mehr über Kameras und Technik erfahren wollt! Unter dem Link der Blogparade findet ihr ebenso die Artikel anderer teilnehmender Blogger.


Hoffe, euch hat der kleine Einblick gefallen und Lust auf fotografieren gemacht!?
Wie fotografiert ihr denn? Welches Kamera-Equipment nehmt ihr mit auf Reisen?
Schreibt mir gerne in meine Kommentare!


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Weiteres zum Thema Packen und Reisevorbereitung findet ihr übrigens hier im Blog:
Urlaubs-Packliste
7 Travel Hacks – gut vorbereitet auf Reisen gehen

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