Der nächste Urlaub steht vor der Tür…..juchuh!! 🙂
Die Vorfreude könnte aber umso größer sein, wenn da nicht das leidige Thema Kofferpacken und sonstiger Organisationskram wäre. Damit ihr gut vorbereitet und unbeschwert auf Reisen gehen könnt, stelle ich euch in diesem Artikel  meine 7 Travel Hacks vor. Ich hoffe, ihr könnt den ein oder anderen nützlichen Tipp für eure Reisevorbereitungen davon gebrauchen.

Mit diesem Beitrag möchte ich euch auch gerne zu meiner ersten Blogparade aufrufen. Hast du auch einen eigenen (Reise-) Blog? Dann nimm gerne mit deinem eigenen Artikel (egal ob neu verfasst oder schon geschrieben) zum Thema „Travel Hacks und Reisevorbereitung“ teil. Bitte verlinke dazu einfach meinen Artikel in deinem Blog! Ich werde eure Beiträge ebenfalls hier verlinken.
Freue mich auf viele hilfreiche Reisetipps! 🙂


Nr. 1 Kleidung in Päckchen rollen

Wer bei einer mehrwöchigen Rundreise mehr oder weniger aus dem Koffer lebt, kennt es sicherlich… spätestens nach drei Tagen herrscht absolutes Chaos im Koffer und die Klamotten sind knuddelig. Aber das muss nicht sein! Statt eure Kleidung zu falten, rollt sie lieber. Hosen, Kleider, Shirts und Blusen/Hemden bleiben so fast knitterfrei und können platzsparend in den Koffer gelegt werden.

Um nicht die Übersicht zu verlieren, bietet es sich außerdem an, die Kleidung päckchenweise in den Koffer zu legen – ein Päckchen für Hosen/Shorts/Kleider, ein Päckchen für Pullis/Strickjacken, ein Päckchen für Shirts/Blusen, ein Päckchen für Unterwäsche usw.. So gerät mit ein bisschen Konsequenz auch unterwegs nichts durcheinander und das passende Lieblingsteil ist schnell gefunden.

Travel Hack Koffer packen Packwürfel
Ordnung im Koffer

Die Kleiderpäckchen könnt ihr mit offiziellen Packwürfeln*, aber auch einfach mit Tüten oder Zip-Gefrierbeuteln, wunderbar umsetzen. Der Vorteil von den Plastikbeuteln ist, dass eure Kleidung auch gleichzeitig vor Feuchtigkeit geschützt ist. Außerdem sieht man direkt, was drin ist und kann noch genauer sortieren, z.B. nach normalen Shirts und Funktionsshirts. Die großen Packwürfel sind ideal für größere Kleidungsstücke wie Hosen, Pullis und Schuhe.

Nr. 2 Wertsachen & Wechselklamotten ins Handgepäck

Wichtige Dokumente, Wertsachen und persönliche Dinge gehören unbedingt ins Handgepäck. Dazu zählen neben Pass, Portemonnaie, Hausschlüssel und Reiseunterlagen natürlich auch Handy, Laptop/Tablet und Fotokamera samt Zubehör. Lithium Akkus, auch die Ersatzakkus, dürfen aus Sicherheitsgründen sowieso nur im Handgepäck mitgeführt werden, genauso wie E-Zigaretten.

Unter Persönliches fallen besondere Medikamente (auch welche, die während der Reise eingenommen werden müssen), Brille/Sonnenbrille, Schmuck und was sonst noch auf keinen Fall verloren gehen darf. Haltet am besten auch das Handy-Ladegerät/USB-Kabel* und Kopfhörer für den Flug griffbereit.

Da man nie wissen kann, ob der Koffer auch pünktlich mit euch am Reiseziel ankommt, habe ich es mir zudem angewöhnt ein Set an Klamotten – also Unterhose, T-Shirt und Hose – in den Rucksack zu packen. Wenn es in warme Gefilde geht, dient das Sommerset aus Shorts, Top und Flip Flops auch direkt als Wechselklamotten am Flughafen.

Denkt daran, alle Flüssigkeiten über 100 ml sowie scharfe und spitze Gegenstände (Schere, Rasierklinge, Messer…) in den Koffer zu packen. Die genauen Gepäckbestimmungen können sich von Land und Airline leicht unterscheiden, daher schaut euch am besten vor dem Flug nochmal die aktuellen Richtlinien auf der Website eurer Fluggesellschaft an.

Nr. 3 Organizer für den Technik-Kram

Wenn ihr so wie ich gerne fotografiert, werdet ihr wahrscheinlich auf euren Reisen auch jede Menge Technik mit Kabeln, Ladegeräten, Akkus & Gedöns mit euch führen. Damit alles stets seinen Platz hat, ist ein Elektronik Organizer* für den ganzen Technikkram ein praktischer Begleiter.

In so einer Tasche dienen verschiedene kleine Fächer, Netze und Gummibänder für Ordnung im Kabelsalat. Es passen u.a. Ladegeräte für Kameras und Handy, USB-Kabel, Adapter, USB-Sticks, Power-Bar, Ersatzakkus und SD-Karten prima ein. Für die SD-Karten nutze ich allerdings noch ein separates Etui. Die extra große Power-Bar passt dank einer Zusatztasche auf der Rückseite auch noch hinein.

Travel Hack Reisetipp Elektronik Organizer Tasche Technik
Technikkram gut sortiert

Und noch ein Tipp, damit ihr all die Elektronik auch vor Ort nutzen könnt. Nehmt einen Mehrfachstecker oder Stecker mit mehreren USB-Anschlüssen mit. So oft findet man in Hotelzimmern gerade mal eine Steckdose, obwohl man vier Geräte gleichzeitig aufladen muss. Im Ausland ist ein universeller Reiseadapter* (verschiedene Steckerformen in einem) mit mehreren USB-Anschlüssen perfekt. Dieser funktioniert übrigens auch in der EU.

Nr. 4 Auf Nummer Sicher gehen

In vielen Reiseländern muss man mit erhöhter Aufmerksamkeit auf seine Wertsachen acht geben (ist natürlich auch in Deutschland nicht verkehrt) und idealerweise seinen Pass und Kreditkarte eng am Körper tragen. Dafür gibt es besondere Sicherheitstaschen wie flache Bauchtasche*, Innen-Gürteltasche oder BH-Täschchen* für die Damen.

Während in so ein BH-Täschchen gerade mal die Kreditkarte und vielleicht etwas Bargeld passt, ist die Innen-Gürteltasche* groß genug, um dort auch den Reisepass und mehrere (Kredit-) Karten zu verstecken. Sie wird einfach mit einer Schlaufe an den Gürtel befestigt und von innen wie eine versteckte zweite Hosentasche unter der Hose getragen.

Die Bank- und Kreditkarten kann man zudem in eine RFID geschützte Hülle * stecken, um so unerlaubtes Auslesen zu vermeiden. Viele Portemonnaies oder Gürteltaschen haben auch schon solch einen RFID Schutz integriert.

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Alles sicher verstaut

Wollt ihr mal Wertsachen im Hotelzimmer lassen, könnt ihr euch einen Travel Safe* in entsprechener Größe (z.B. für Laptop) zulegen. Diese mit einem feinen Drahtnetz geschützte Tasche kann mit einem Schloss um feste Einrichtungsgegenstände (z.B. Heizung) angebunden werden und kann so einen Zimmer-Safe ersetzen. Der Travel Safe ist auch ideal fürs Auto oder Camping.

Für besonders heikle Orte habe ich außerdem noch mein altes Handy und ein Fake-Portemonnaie präpariert – gefüllt mit abgelaufenen Kreditkarten, unwichtigen Kundenkarten und einer kleinen Menge echten Bargeld. Falls es mal zu einem Überfall kommen sollte, kann man so schnell etwas hergeben und hoffen, dass sich der Dieb schnell damit zufrieden gibt. Außerdem muss man beim Bezahlen kleiner Geldbeträge dank des zweiten Portemonnaies nicht immer im versteckten Geldbeutel wühlen.

Nr. 5 Digitale Absicherung

Falls doch mal etwas geklaut oder einfach nur verloren gegangen sein sollte, ist eine gute Vorbereitung immer Gold wert. Das gilt sowohl für Dokumente, Notfallnummern als auch Reiseunterlagen.

Scannt alle eure wichtigen Dokumente, insbesondere euren Reisepass, ein und ladet sie in eure Cloud hoch. Ich nutze zum Beispiel OneDrive von Microsoft. 5GB Speicherplatz sind dort kostenlos und mit der App kann man auch vom Smartphone aus problemlos darauf zugreifen. Im Notfall aber auch von jedem anderen Computer.

Neben den Dokumenten lade ich dort in einen entsprechenden Ordner auch all meine Reiseunterlagen hoch. So habe ich immer Zugriff auf meine Flugbestätigungen, e-Tickets oder sonstigen Reservierungen. Bei einer selbstgeplanten Rundreise lege ich dort auch meinen Reiseplan mit Route, Adressen und Kontakten ab.

Wichtige Notfallnummern beispielsweise für die Sperrung der Kreditkarte und Rufnummern der Auslandskrankenversicherung und Reiseversicherung speichere ich in meinen Kontakten im Handy ab (Google Contacts – automatisch synchronisiert mit dem Google Konto).

Macht euch eventuell auch Gedanken darüber, wie ihr eure Fotos unterwegs absichern könnt. Handyfotos könnt ihre beispielsweise direkt mit der Cloud synchronisieren. Kamerafotos könnt ihr oft per WiFi Direct aufs Handy oder Tablet übertragen. Bei Panasonic nutze ich dafür die Image App (wenn man möchte, kann man auch nur eine Auswahl an Fotos übertragen). Die bespielten Foto SD-Karten verwahre ich unterwegs übrigens auch sicher in meiner Innen-Gürteltasche auf.

Nr. 6 Auswärtiges Amt, Krisenvorsorgeliste und Notfallkontakte

Und noch mehr krisensichere Vorbereitung… Schon im Vorfeld kann ich euch nur die Seite des Auswärtigen Amtes zur Reisevorbereitung ans Herz legen. Hier findet ihr alle wichtigen Infos zu Einreisebestimmung (Brauche ich ein Visum? Wie lange muss der Pass noch gültig sein?…), empfohlene Impfung und politische Lage des Landes.
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise

Mit der App „Sicher Reisen“ des Auswärtigen Amtes bleibt ihr auch unterwegs auf dem neusten Stand und habt zudem die Adressen der deutschen Botschaften parat. https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382

Ab 10 Tage vor Reiseantritt könnt ihr euch zudem noch in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes eintragen. Man will es ja nicht hoffen, aber falls es mal zu einer gefährlichen politischen Lage oder Naturkatastrophe kommen sollte, seid ihr als deutsche Touristen registriert und könnt schneller mit Hilfe und Unterstützung rechnen. Hier ist der Link zur Registrierung bei „Elefand“ (Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland):
https://elefand.diplo.de/elefandextern/home/registration

Sowohl in der Krisenvorsorgeliste als auch bei Fluggesellschaften oder Reiseanbietern könnt ihr außerdem eure Notfallkontakte (Partner, Eltern, Geschwister oder gute Freunde) angeben. Hierzu braucht ihr nur den Namen und die Telefon- bzw. Handynummer einzutragen. In den Handykontakten ist es ratsam, eure Notfallkontakte mit dem Kürzel ICE (In Case of Emergency) zu markieren.

Nr. 7 Was man auf Flugreisen braucht

Nach der perfekten Vorbereitung kann es auch schon losgehen. Es trennt euch vielleicht nur eine Flugreise von eurem ersehnten Urlaubsziel… Auch dafür habe ich noch ein paar Tipps am Start.

Bei Start und Landung kann man schon mal ordentlich Druck auf die Ohren bekommen. Besonders bei einer Erkältung kann das echt unangenehm und schmerzhaft werden. Neben Kaugummi kauen sind da abschwellendes Nasenspray und Reise-Ohrstöpsel* im wahrsten Sinne des Wortes die Rettung. Das Nasenspray sprüht ihr am besten 30 min und nochmal unmittelbar vor Abflug in die Nase, um sie für den Moment richtig frei zu bekommen. Die speziellen Ohrstöpsel stopft ihr ebenfalls kurz vor Abflug in die Ohren, wo sie ggf. auch die restliche Flugzeit bleiben können. Sie sorgen für einen verbesserten Druckausgleich und sind auch für kleine Kinder ideal. Ihr bekommt sie in Apotheken oder auch am Kiosk im Flughafenterminal.

Travel Hack Reisetipp Ohrstöpsel Flug
Druckausgleichende Ohrstöpsel

Bei einem Kurzstreckenflug gibt es ja meistens nicht so viel oder gar keine Verpflegung je nach Airline. Dann nehmt euch doch einfach selbst etwas Essen mit. Ideal sind abgepackte Sandwiches, Müsliriegel und salziges Knabberzeug. Was Süßes und Salziges sowie Kaugummis sind auch bei längeren Flügen nicht verkehrt (aber Achtung bei frischen Obst und Brot – je nach Zollvorschriften des Landes).

Praktisch ist auch eine Trinkflasche, die ihr ggf. am Flughafen nach den Sicherheitskontrollen wieder mit Trinkwasser auffüllen könnt (in London Heathrow gibt es z.B. mehrere kostenlose Trinkstationen). Ich habe mir erst neulich für Reisen&Alltag eine faltbare Silikonflasche* gekauft, die sehr robust und praktisch für unterwegs ist.

Für Langstreckenflüge solltet ihr auf jeden Fall bequeme Kleidung im Zwiebellook tragen. Oft zieht die Klimaanlage im Flugzeug und ich bin froh, wenn ich dann ein Schaltuch und meine Kapuzen-Sweatshirtjacke trage. Eine funktionale Trekkinghose oder Leggings sind besser als mehrere Stunden in einer Jeans zu schwitzen. Meine schweren Trekkingschuhe (die ich natürlich an habe, um Gewicht im Koffer zu sparen), ziehe ich immer aus und tausche sie gegen ein extra Paar dicke Socken für die Füße, um es mir so kuschelig wie möglich zu machen.

Weitere Utensilien, um im Flugzeug schlafen zu können sind für mich Nackenkissen, Kopfhörer (für Musik und Hörbucher – blendet andere Geräusche aus) und Schlaftablette. Eine Tablette Betadorm* (rezeptfrei in der Apotheke erhältlich) sorgt für schnelles Schläfrigwerden und einen guten Schlaf für bis zu 8 Stunden trotz beengter Flugzeugumgebung. Bei einem Langstreckenflug von 10 Stunden und mehr ein absolutes Muss. Natürlich sollte man sich immer vorher vom Arzt oder Apotheker beratenlasen, ihr kennt den Spruch.

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Alles für den guten Schlaf

Das waren meine 7 Travel Hacks! Hoffe, der ein oder andere Tipp ist oder wird noch nützlich für euch sein. Schreibt mir gerne auch eure Travel Hacks in die Kommentare und teilt eure Erfahrung! Man kann ja immer noch was dazulernen….
Und alle Blogger unter euch, nehmt gerne an der Blogparade teil!

In diesem Sinne wünsche ich euch schon mal eine gute, entspannte und sichere nächste Reise! Bis bald! 🙂

PS: Falls ihr noch eine ausführliche Packliste als Erinnerungsstütze braucht, schaut auch gerne in meinen Beitrag Ich packe meinen Koffer… – Meine Urlaubs-Packliste vorbei.


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