Facts:

  • Anreise mit Virgin Atlantic – von Düsseldorf über London nach Miami
  • 2 Übernachtungen in Miami Beach
  • Hotel La Flora
    https://www.laflorahotelsouthbeach.com

Hotspots:

  • Ocean Drive bei Tag & Nacht
  • Strand mit „Baywatch“ Häuschen
  • Downtown im Metromover
  • Bayside Market Place

Tag 1 – Ankommen in Miami

Anflug auf Miami

Nach einem langen 10stündigen Flug betreten wir am Nachmittag (der Zeitverschiebung sei Dank) endlich amerikanischen Boden. Welcome to Miami!! Einen modernen Eindruck macht der International Airport of Miami nicht gerade, aber die Einreise geht dank Immigration-Automaten recht zügig. Der Weg zu den öffentlichen Verkehrsmitteln ist dagegen etwas langwieriger, aber schließlich fahren wir mit dem Bus im rasanten Tempo zu unserem ersten Roadtrip-Reiseziel, Miami Beach / South Beach.

Tipp: Der „150 Miami Beach Airport Express“ Bus fährt alle 30 min direkt vom Flughafen viele Stationen in Miami Beach an. Die Fahrt kostet nur $2,25 und ist somit um ein Vielfaches günstiger als ein Shuttle Service. Man sollte sich aber am besten vorher schon erkundigen, an welcher Haltestelle man genau aussteigen muss. https://www.miamidade.gov/transit/routes_detail.asp?route=150 http://www.miamidade.gov/transit/library/routes/150.pdf (Route Map)

Der erste Anlaufpunkt ist unsere Unterkunft – das kleine Hotel La Flora auf der Collins Avenue, eine Parallelstraße direkt hinter dem berühmten Ocean Drive, in South Beach. Wenn schon, dann wollen wir auch mittendrin sein, auch wenn die Hotels hier etwas hochpreisiger sind. Das Art Deco Hotel mit stylischen Foyer begrüßt uns mit einem Zimmer Upgrade (kleines Apartment mit Wohnraum, Kochnische und zwei bequemen Queen Size – Betten) sowie zwei kostenlosen Begrüßungs-Cocktails, die wir auf der Veranda schlürfen. Denn auch im November sind die Nächte hier sommerlich lau. So kann der Urlaub beginnen!

Trotz Jetlag zieht es uns noch hinaus in das Nachtleben… na ja, zumindest wollen wir uns einen ersten Eindruck vom quirligen South Beach und seinem berühmten Ocean Drive nicht entgehen lassen. Und der erste Eindruck ist so cool, wie man es erwartet… Palmen, Neonlicht und Art Deco Hotels wohin man blickt. Der Ocean Drive bei Nacht ist ein perfektes Fotomotiv.

Der Magen knurrt… Weiter hoch auf der Collins Avenue finden wir ein nettes Restaurant, Maxine’s Bistro and Bar. Natürlich muss am ersten Abend was typisch Amerikanisches bestellt werden – und das ist der „best Burger ever“! Yummie! Und wer ’ne Cola bestellt, bekommt auch noch „Free Refill“ (was in den meisten amerikanischen Restaurants übrigens so üblich ist, gesundes Leitungswasser gibt es meist umsonst). Gut gesättigt, gejetlagt und begeistert von den ersten Eindrücken geht’s ins weiche Queen Size Bett.

Tag 2 – Von Art Deco bis Wolkenkratzern

Am nächsten Morgen sind wir Langschläfer ungewöhnlich früh wach. So früh, dass wir einen kleinen Spaziergang an den Strand unternehmen und die pastellfarbene Morgendämmerung über dem Meer genießen. Die Zeitumstellung hat auch seine Vorteile. Danach suchen wir ein nettes Café (FL Café auf der Collins Ave) auf für ein echtes American Breakfast mit Spiegeleiern, Toast und schlechtem Kaffee (immerhin gratis Refill).

Morgendämmerung am Miami Beach
Morgendämmerung am Miami Beach

Am Strand von Miami Beach

Auf dem Programm steht heute nochmal der Ocean Drive, der sich auch bei Tageslicht sehen lassen kann. Hier ist auch das Art Deco Historic District, die Architektur der Art Deco Hotels ist wirklich beeindruckend und verleiht Miami Beach einen nostalgischen Flair. Kaum zu glauben, dass dieses Viertel fast mal abrissreif war…

Gemütlich schlendern wir weiter hinunter zum Strand. Hier sind besonders die vielen bunten und kreativgestalteten „Baywatch“-Häuschen – im Design der amerikanischen Flagge, quietschleuchtend oder in Leuchtturm-Optik – ein echter Hingucker.

An der südlichen Spitze von South Beach liegt das South Pointe Pier. Von hier kann man einen ersten Blick auf Downtown Miami und den Hafen in der Ferne erhaschen. Auch der weitläufige Blick auf den Strand von Miami Beach ist hübsch…wenn da nicht gerade die dunklen Wolken übers Meer ziehen würde und mir die Haare vors Gesicht wehen. Und dann regnet es tatsächlich auch mal im Sunshine State, und das nicht gerade wenig. Regenschirm und Jacke natürlich Fehlanzeige. So gehen wir klatschnass erstmal wieder zurück ins trockene Hotelzimmer.

Bald schon scheint wieder die Sonne und wir können unseren nächsten Ausflug nach Downtown Miami starten. Mit dem Beach Max Bus gelangen wir direkt ins Herz der City. Hier probieren wir gleich das nächste Transportmittel aus – den Metromover. Mit dieser Bahn starten wir eine „Loop“-Runde, um einen näheren Blick auf die Wolkenkratzer und die unzähligen Baustellen zu werfen. Es wird hier so unendlich viel gebaut, dass Miami in einem Jahr wahrscheinlich ein völlig neues Gesicht haben wird.

Tipp: Der „Metromover“ – eine vollautomatische Transportbahn – ist völlig kostenlos. Auf diese Weise kann man sich einfach mal durch Downtown Miami kutschieren lassen. Ideal ist die „Omni Loop“ Strecke ab der Freedom Tower Station, die im Kreis durch die City führt. Der Metromover verkehrt regelmäßig bis Mitternacht.

Nach der Rundfahrt geht es zu Fuß hinunter zum Bayside Market Place. Im Gegensatz zu den leeren Straßen Downtowns, herrscht hier am kleinen Hafen buntes Treiben in den zahlreichen Läden, Restaurants und Bars. Die Hafenatmosphäre kann man am besten bei einem kühlen Getränk in einer Bar genießen, was wir auch prompt umsetzen. Wer mag, kann hier auch verschiedene Anbieter für eine Hafenrundfahrt finden, das haben wir aber ausgelassen und lieber Souvenir T-Shirts im Hard Rock Café gekauft. 😉 Besonders schön wird Bayside, wenn am Abend langsam die Lichter überall angehen.

Toll sieht auch die Skyline und der verschiedenfarbig angestrahlte Freedom Tower aus. Nur die Suche nach der Bushaltestelle ist nicht so prickelnd… schnell kommt man hinter den Baustellen in etwas abgelegenere Gegenden, wo wir uns doch etwas unsicher fühlen.

Tipp: Am einfachsten und sichersten ist der Rückweg vom „Omni Bus Terminal“ am Adrienne Arsht Center, wo auch der Metromover hinfährt. Dennoch muss man sich abends auf längere Wartezeiten einstellen. Ein Taxi ist dann vielleicht doch eine gute Alternative…

Witzigerweise sind wir dann mit den gleichen Leuten wie auf der Hinfahrt wieder nach Miami Beach zurückgefahren, kein Wunder bei der seltenen Busfrequenz. In Miami Beach fühlen wir uns wieder wohl und lassen uns in ein mexikanisches Lokal (Leslie) am Ocean Drive hereinlocken, was sich als gute Wahl entpuppte. Hier kann man wunderbar das bunte Treiben und die coolen Muscle Cars – von Ford Mustang bis Camaro – beobachten. Miami way of life.

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Buntes Treiben auf dem Ocean Drive

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